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Eine heimliche Grenzgängerin:

die Wildkatze in der Eifel

Sie ist heimlich, sie ist wild, sie ist scheu, sie ist selten und sie ist attraktiv, eine sexy species. Es geht hier um die Wildkatze (Felis silvestri silvestris, Schreber 1777) und auch ein wenig um ihre buckelnde Verwandtschaft, die Hauskatze. Und  wir schlagen einen Bogen, von der Wildkatze als heimlicher Grenzgängerin - die es aber nie nötig hatte ihre Beute zu schmuggeln - zu den Bunkern des Westwalls, die heute Rückzugsraum für bedrohte Arten darstellen und vielleicht sogar Überleben sichern.

Nur wenige große und mittelgroße Beutegreifer haben in Mitteleuropa die letzten Jahrhunderte überlebt. Während Bär (~1500), Luchs (~1750), und Wolf (~ 1890) ausgerottet wurden, hat die Wildkatze zumindest in Eifel und Ardennen, überlebt. Sie ist aber auch heute noch eine der seltensten und von Geheimnissen umgebenen einheimischen Säugetierarten.

Wildkatzenzählung

Im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel wurde 1998 mit einem Artenschutzprojekt Wildkatze bei der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. begonnen um Wissenslücken über die Verbreitung der Art zu schließen. Ein aufwendiges Telemetrieprojekt in dessen Verlauf in zwei Jahren 10 Wildkatzen besendert wurden schloss sich daran an, doch davon später mehr. Selbst die simple „Volkszählung“ ist aufwendig und sie muss zwangsläufig auch ungenau bleiben, denn sie beruht letztlich nur auf Berechnungen auf Grundlage von Streifgebietsgrößen und dem Gesamtraum der Verbreitung.  Fotofallen und andere technische Methoden lassen sich auf großen Flächen wie dem Eifelraum nicht nutzen. Wildkatzen lassen sich also nicht so einfach zählen! Trotzdem ist immer eine der ersten Fragen, wenn es um die Wildkatze geht: Wie viele kleine Eifeltiger gibt es denn noch? Ich habe mich an diese Frage gewöhnt, obwohl ich sie nicht wirklich gerne beantworte. Die Zahl von derzeit rund 1000 Wildkatzen allein in der deutschen Eifel, Tendenz in den letzten Jahrzehnten leicht steigend, könnte manchen dazu verleiten, die Probleme, die wir Menschen der Wildkatze bereiten, zu verharmlosen....

Arten erhalten

In den letzten Jahren hat aber auch im Naturschutz ein Umdenken eingesetzt, weg vom Schutz der „letzten Mohikaner“ die es zu beschützen und notfalls zu bewachen gilt, hin zu dem Erhalt vitaler Populationen, wie der der Wildkatze in Eifel und Ardennen. Denn nur diese können langfristig den Erhalt einer Art sicherstellen. Wir wissen heute, dass eine Population nur dann eine gute Chance hat die nächsten 100 Jahre zu überstehen, wenn sie eine ausreichende genetische Variabilität aufweist um auf Umweltveränderungen reagieren und sich anpassen zu können. Dies ist in der Regel der Fall, wenn sie langfristig aus mindestens 500 erwachsenen Tieren besteht, und die Zahl nie unter 50 Tiere absinkt.
Früher brauchte man sich darum keine Gedanken zu machen, kam die Wildkatze doch in den tieferen und mittleren Lagen im gesamten europäischen Raum außer Skandi¬navien, Irland und Nordosteuropa vor und effektive Barrieren wie Autobahnen und Siedlungsachsen gab es nicht.

Heimat der Wildkatze

Vor rund 100 Jahren war die Wildkatze in weiten Teilen ihres vorherigen Verbreitungsgebietes  bereits ausgerottet. Ihre heutigen Verbreitungsinseln sind in der Regel die bewaldeten Regionen der Mittelgebirge. Das Hauptver¬breitungs¬zentrum der Wildkatze in Mitteleuropa liegt eindeutig westlich des Rheins - ein zusammenhängendes Gebiet von NO Frankreich, über Luxemburg und Belgien bis in den Westen Deutschlands, und der Eifel-Ardennenraum ist ein wesentlicher Teil davon. Seit Ende 2006 müssen auch die Niederlande genannt werden, denn dort fotografierte unser Kollege Jaap Mulder eine Wildkatze mittels einer Fotofalle in Süd Limburg.
Allein aus der Verbreitung lässt sich schon die besonde¬re Verantwor¬tung für den Erhalt der Art in der Region und für die Entwicklung und Durchführung von Schutzkonzepten erkennen. Wildkatzen sind in Belgien wie in Deutschland seit langem gesetzlich geschützt. Die FFH - Richtlinie der EU führt die Wildkatze in Anhang IV. Reicht dieser Schutz aus? Was bedroht den kleinen Eifeltiger? Reicht unser heutiges Wissen um die Art auf Dauer hier erhalten zu können? Und wie ist der derzeitige Stand der Forschung?

Wildkatze – Hauskatze - oder doch Blendling

Erfreulich ist die insbesondere im letzten Jahrzehnt zu beobachtende Bestandszunahme, die auf derzeit günstige Nahrungsbedingungen (gute Mäusejahre), positive Entwicklungen in der Forstwirtschaft (naturnaher Waldbau) und geringere jagdliche Verluste (Rückgang der Fallenjagd, allgemein geringere Bejagung von Katzen) zurückzuführen ist. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Die positive Bestandsentwicklung bei der Wildkatze bedingt möglicherweise  auch eine Erhöhung der Kontaktrate zwischen Wildkatze und Hauskatze und damit die Zunahme der Gefahr von Hybridisierung (Kreuzungen zwischen Wild- und Hauskatze, diese werden Blendlinge genannt) und die Überertragung von Virusinfektionen von der Hauskatze auf die Wildkatzenpopulation. Ziel einer auf 2 Jahren angelegten und im Februar 2002 begonnenen Telemetriestudie war es daher, diese Zusammenhänge näher zu erforschen. Gerüchte über das angeblich vermehrte Auftreten von Blendlingen waren für uns Anlass zu Fragen und Erklärungsversuchen, welche Spuren die Bastardierungen im Laufe vergangener Jahrhunderte in den Populationen hinterlassen haben könnten. Der einheitliche Typus der Wildkatze wie wir ihn hier immer noch haben, spricht sicher schon rein optisch gegen Kreuzungen von Hauskatern mit Wildkätzinnen, während man Wildkudern (männliche Katzen), vielleicht auch jungen abwandernden Kudern unterstellen könnte, sich doch hin und wieder mit Hauskatzen zu paaren. Dieses Einkreuzen von Wildkatzengenen in die Hauskatzenpopulation wäre jedoch weniger problematisch. Ergebnisse einer Pilotstudie zur genetischen Individualisierung von Wildkatzen und Hauskatzen aus der Nordeifel machten den Gerüchten bereits im Jahr 2000 ein Ende und belegten, dass es in der Eifel bisher nicht zu einer problematischen Anzahl von Hybridisierungen kam. Zwischenzeitlich sind auch nachgeschaltete Untersuchungen mit einer größeren Probenzahl abgeschlossen und es wurde kein einziger Blendling gezählt.

Im Dienst der Wissenschaft
Wildkatzen am Sender

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Projekts lag auf der Darstellung der Raumnutzung und Überschneidung der Streifgebiete von Wildkatzen und Hauskatzen und einer eventuell daraus resultierenden Wahrscheinlichkeit der Übertragung von Viruserkrankungen. Zusätzliche genetische Untersuchungen sollten den Verwandtschaftsgrad der telemetrierten Tiere ermitteln. Die Ansätze für diese einzelnen Arbeitsschritte und Teilaspekte waren nicht grundlegend neu, wurden aber bisher nicht in dieser umfassenden Form kombiniert.
An der ab Anfang 2002 auf zwei Jahre angelegten Telemetriestudie im Grenzraum Eifel/Ardennen waren neben dem Autor die Wildbiologin Ingrid Büttner und Christine Thiel (Diplomarbeit) beteiligt. Ziel war es zunächst möglichst viele Tiere in einem eng begrenzten Raum zu fangen, um auch Aussagen über die Familienstruktur der Katzen machen zu können. Trotz anhaltend hoher Schneelagen vor Fangbeginn im Februar waren die Katzen in guter körperlicher Verfassung. Das Durchschnittsgewicht lag bei etwas über 4 kg. Die Tiere wurden allen erforderlichen Untersuchungen unterzogen, vermessen, mit Transpondern markiert („gechipt“) und mit einem etwa 50g leichten Halsbandsender ausgerüstet wieder freigelassen.

Internationales Projekt

Die Sender ermöglichten die Verfolgung und Ortung der Tiere für ca. ein Jahr. Um es vorweg zu nehmen oder noch mal ganz klar zu sagen: Alle Wildkatzen wurden auf der deutschen Seite gefangen, aber was dann passierte war erstaunlich. Die Wildkatzen machten aus der nordrhein-westfälischen Studie innerhalb von wenigen Tagen ein internationales Projekt.  Kaum waren sie besendert, rannten sie auch über die nur wenige Kilometer entfernte Grenze nach Belgien. Doch dies war letztlich kein Problem, hatten wir doch schon nach wenigen Tagen die Fahrgenehmigung der zuständigen Forstdirektion St.Vith und des zuständigen Forstamtes. Einige von ihnen werden sich sicher noch an den grünen Suzuki mit der großen Antenne auf dem Dach erinnern. Schön das der kleine Eifeltiger auch in Belgien so viele Freunde hat.

Aufschlussreiche Resultate

Am Ende der ersten Fangsaison hatten wir ein für alle beteiligten überraschendes Ergebnis: Fünf Wildkuder lockte der Köder in die Fallen, keine einzige Kätzin, keine Hauskatze! Zufall? Wir fingen an zu spekulieren. Im nächsten Jahr war dann die Verteilung der Geschlechter bei den gefangenen Wildkatzen annähernd gleich, und es fingen sich auch einige Baummarder. Also doch alles wie es sein soll. Nach zwei Jahren versuchten wir die Tiere wieder zu fangen, um ihnen die Sender abzunehmen und fingen völlig überraschend mitten im Wildkatzengebiet auch noch zwei unkastrierte Hauskater. Insgesamt haben wir 10 Wildkatzen und 4 Hauskatzen besendert. Etwa 9000 Einzelortungen aus gut zwei Jahren liegen jetzt als Datenwust vor und erlauben uns das Verhalten des kleinen Eifeltigers schon recht gut einzuschätzen. So lassen sich Streifgebietsgrößen zwischen 400 ha und 2500 ha errechnen (abhängig auch von der verwendeten Berechnungsmethode). Die kleineren Streifgebiete haben dabei die Kätzinnen, während die Kuder doch teilweise weit umherstreiften. Dabei zeigen sich erhebliche Überschneidungen der Streifgebiete von jüngeren und älteren Kudern, wobei die „Lieblingsschlafplätze“ eines Jungkuders häufig durch Queren der Streifgebiete anderer Kuder aufgesucht wurden– es ergibt sich hier also ein Bild mosaikartig verstreuter Teilgebiete mit „Durchzugskorridoren“. Die Kätzinnen nutzen mehr die zentralen Waldbereiche und die Bachtäler. Die Überschneidungen zwischen den im Vergleich zu den Kudern deutlich kleineren Streifgebieten der weiblichen Tiere waren auch geringer.

Nur wenige Jungtiere

Keine der besenderten weiblichen Wildkatzen konnte im Untersuchungszeitraum mit Jungtieren beobachtet werden. Was uns letztendlich nicht mehr verwunderte: Alle telemetrierten Wildkatzen sind relativ eng verwandt und diese verwandschaftliche Bande über die ausgedehnten Waldgebiete entlang der Grenze bis nach Elsenborn nachweisbar. Dies ist zum einen ein deutlicher Hinweis auf eine geringe Dispersionsfreudigkeit (Wanderverhalten) der Art. Zum anderen zeigt es aber auch, dass es sich um eine gewachsene Population der Wildkatze in dem Raum handelt. Was die Nutzung ihres Lebensraums betrifft, so haben die besenderten Wildkatzen uns erstaunlich viel Neues vermitteln können.

Rückzugsgebiete

So war die Nutzung von Offenland entgegen der bisherigen Meinung keine Seltenheit. Die  Katzen entfernten sich mit bis zu 1,5 km deutlich weiter vom Wald als es auch Untersuchungsergebnisse aus anderen Projekten erwarten ließen. Ihre Tagesruheplätze suchten die Tiere überwiegend auf strukturreichen Flächen größerer Waldgebiete; häufig genutzte Biotopstrukturen waren dort vor allem Altholzbestände mit reichlich Unterwuchs, Windwurfflächen sowie Waldsaumbereiche mit Heckenbewuchs - schwerpunktmäßig in Bachtälern und Quellbereichen. Sogar nicht genutzte jagdliche Einrichtungen luden zum Mittagsschläfchen im Halbschatten ein. Im Sommer ruhten die Tiere tagsüber gelegentlich auch in ungemähten Wiesen. Inzwischen wissen wir sogar vom Ausmähen einiger Tiere.
Regelmäßig konnten die Tiere außerhalb der Waldgebiete bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Sie mäuselten oft sehr lang auf derselben Wiese und erbeuteten im Schnitt ein halbes Dutzend Mäuse pro Stunde. Dass die Wildkatze zur Dämmerung „unhörbar schleichend und gewandt kletternd ... in kürzester Zeit die Wildbahn verödet“, wie es der Jagdliterat von Riesenthal 1880 bemerkte, konnte jedoch nicht beobachtet werden.
Besiedelt werden in Eifel und Ardennen vor allem große zusammenhängende Waldgebiete, obwohl sie hier Waldränder und Wiesen zur Nahrungssuche gegenüber geschlossenen Forsten bevorzugt. Hinsichtlich der Baumartenverteilung dominiert im westlichen Teil der „Brotbaum der Eifel“, die Fichte. Geschlossene Waldungen mit guter Deckung bilden somit in unserer Landschaft einen essentiellen Baustein des Wildkatzenlebensraums. Truppenübungsplätze, wie der jetzt im Nationalpark Eifel integrierte ehemalige belgische Truppenübungsplatz Vogelsang oder auch Elsenborn, waren von je her wesentliche Rückzuggebiete für seltene oder störungsempfindliche Arten wie die Wildkatze.

Naturschutz mit Beton?

Bunkeranlagen des Westwalls
In fast ganz Europa gab oder gibt es lineare Befestigungsanlagen unterschiedlichster Art, die immer wenn der Mensch sie nicht mehr brauchte von der Natur zurückerobert wurden. An der westlichen Grenze der Länder NRW und Rheinland-Pfalz findet sich eine Linie ehemaliger Befestigungsanlagen des „Westwalls“. Kann man diesem „Irrtum in Beton“ so der Titel eines Fernsehbeitrags bei ARTE, heute noch etwas Positives abgewinnen? Sie ahnen es schon, in den seit Kriegsende brachliegenden Anlagen kam es mehr als ein halbes Jahrhundert hindurch zu einer ungestörten Entwicklung von Wildnisstreifen und -inseln, wie sie sonst nur in Schutzgebieten höchster Kategorie möglich ist. Die Bunker werden mehr und mehr von der Natur  „zurückerobert“. Bunkeranlagen und Panzersperren des Westwalls – zunächst von den Alliierten und danach von der Natur im Sturm erobert - sind insbesondere auch in ihrer Gesamtheit bedeutsam und bieten heute als Ersatzfelsen, Ersatzbau, Ersatzhöhle, Nisthilfe, Liegeplatz, Versteck usw. vielen spezialisierten und seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. So entstandene Lebensräume sind besonders bedeutungsvoll in Regionen, die ansonsten flächendeckend land- oder forstwirtschaftlich genutzt und überformt sind. Es verwundert also letztlich nicht, dass die gesprengten Bunkeranlagen des Westwalls in den ausgedehnten Waldungen im Grenzbereich von der Wildkatze gern genutzt werden, um ihre Würfe großzuziehen. Inzwischen liegen uns umfangreiche Daten zur Nutzung von Westwall-Bunkeranlagen auch durch besenderte Wildkatzen im Untersuchungsgebiet vor. Über 10% der Peilungen eines Kuders lagen in Bunkern, die meisten davon verteilt auf zwei benachbarte gesprengte Bunkeranlagen. Zeitliche Nutzungsschwerpunkte lagen Ende Januar 2004 an 5 aufeinander folgenden Tagen sowie Mitte Februar an 7 Tagen. Beide Male gingen diesem ein plötzlicher Witterungsumschwung mit täglichem Neuschnee zwischen 6-8cm voraus. Sicher suchen die Katzen hier nicht nur Schutz sondern auch die Mäuse, die sich ebenfalls in die Anlagen zurückziehen.

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Blick in die Zukunft - Gefährdungspotentiale

Die Hauptgefährdungsursachen mit denen wir und die Katzen heute umgehen müssen, setzen die Tiere im Gegensatz zur gezielten Bejagung in vergangenen Jahrhunderten häufig Eingriffen in zweifacher Hinsicht aus. Verkehrswege z.B. gefährden die Art selbst und beeinträchtigen ihren Lebensraum: Bei der Querung besteht das Risiko, überfahren zu werden; die Barrierewirkung von Autobahnen, ICE-Trassen mit Schallschutzwänden oder Kanälen mit hohen Spundwänden verhindert zudem den Wechsel zwischen Revierteilen sowie die Zuwanderung in potentiell geeignete Lebensräume.
Eine gesunde Wildkatzenpopulation braucht Platz, viel Platz. Kann folglich das Überleben der Wildkatzen im südwestdeutschen Raum und angrenzenden Gebieten gesichert sein, wenn die Verantwortung für sie an Ländergrenzen endet? Die Wildkatze kann auf Dauer nur überleben, wenn uns der Erhalt der letzten unzerschnittenen Lebensräume (hier: große zusammenhängende Waldgebiete) und der Schutz der Wald- und Waldrandflächen vor einer weiteren Zu¬nahme der Beunruhigung und Bebauung gelingt. Hybridisierung und die mögliche Übertragung von Viruserkrankungen von Hauskatzen auf Wildkatzen sollten uns zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Hausgenossen ermahnen. In den letzten Jahren wurden wir unerwartet auf eine völlig neue Form der Bedrohung aufmerksam. Junge Wildkatzen werden offenbar gar nicht so selten aus dem Wald verschleppt. Was zunächst absurd klingt hat einen Grund. Keine andere Wildart sieht einem Haustier so zum Verwechseln ähnlich.

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Text:  Manfred Trinzen,
In der Jennenbach 37, 
D-54608 Buchet
Photos: Wieselfilm

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   Letzte Änderung am 25.04.2008 
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