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| Naturschutzgebiete |

BNVS-Naturschutzgebiete in Ostbelgien |

Der Blauschillernde Feuerfalter ist in den BNVS-Naturschutzgebieten Ostbelgiens weit verbreitet
Mit dem 1978 in Ostbelgien gestarteten Schutzprogramm biologisch wertvoller Flächen konnten die BNVS bis 2004 16 Naturschutzgebiet-Projekte mit einer Gesamtfläche von über 315 ha durch Ankauf effektiv unter Schutz stellen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen bestehen die so geschaffenen Naturschutzgebiete aus artenreichen, ehemals extensiv bewirtschafteten Feucht- bzw. Mähwiesen. Diese zumeist seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr unterhaltenen Flächen, Zeugen traditioneller Bewirtschaftungsmethoden und damit auch von besonderem kulturhistorischen Interesse, zählen heute mit zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt in Ostbelgien.
Der Violette Ampferfeuerfalter, in den BNVS-Naturschutzgebieten Ostbelgiens eine recht häufige Erscheinung
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Der Sonnetau, eine Fleisch fressende Pflanze der Moore im Deutsch-Belgischen Grenzgebiet

Der Warzenbeißer (im Bild ein Männchen) hat auf den weiten Heideflächen nördlich von Elsenborn sein letztes stabiles Vorkommen in Belgien.
Dabei muss man sich
stets vor Augen halten, dass die biologisch wertvollen Flächen nur noch Relikte ehemals weit
verbreiteter Lebensräume sind. Auch diese Restbestände würden allmählich aber sicher verschwinden,
wenn sie nicht unter Naturschutz gestellt würden.
Trotz zahlreicher Schutzverordnungen sind
nämlich die verbliebenen reichhaltigen Naturräume keinesfalls vor einer Zerstörung sicher.
Unter den zahlreichen Bedrohungen, denen diese einmaligen Lebensstätten heute ausgesetzt sind,
stehen die Anflanzung mit Fichtenkulturen, das Anlegen von Freizeitweihern sowie die Aufschüttung
der Feuchtwiesen an erster Stelle.
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Die BNVS-Naturschutzgebiete werden durch die Verwaltungskommission (Rubrik Kontakt) betreut.
Im Folgenden nun eine Kurzbeschreibung der BNVS-Naturschutzgebiete in Ostbelgien: |
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