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Naturschutzgebiete

BNVS-Naturschutzgebiete in Ostbelgien

Feuerfalter
Der Blauschillernde Feuerfalter ist in den BNVS-Naturschutzgebieten Ostbelgiens weit verbreitet

Mit dem 1978 in Ostbelgien gestarteten Schutzprogramm biologisch wertvoller Flächen konnten die BNVS bis 2008 22 Naturschutzgebiet-Projekte mit einer Gesamtfläche von über 385 ha durch Ankauf effektiv unter Schutz stellen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen bestehen die so geschaffenen Naturschutzgebiete aus artenreichen, ehemals extensiv bewirtschafteten Feucht- bzw. Mähwiesen. Diese zumeist seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr unterhaltenen Flächen, Zeugen traditioneller Bewirtschaftungsmethoden und damit auch von besonderem kulturhistorischen Interesse, zählen heute mit zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt in Ostbelgien.

Ampferfeuerfalter
Der Violette Ampferfeuerfalter, in den BNVS-Naturschutzgebieten Ostbelgiens eine recht häufige Erscheinung
Sonnentau
Der Sonnetau, eine Fleisch
fressende Pflanze der Moore
im Deutsch-Belgischen Grenzgebiet


Warzenbeißer
Das Braunkehlchen brütet vereinzelt in den Naturschutzgebieten der BNVS in Ostbelgien

Dabei muss man sich stets vor Augen halten, dass die biologisch wertvollen Flächen nur noch Relikte ehemals weit verbreiteter Lebensräume sind. Auch diese Restbestände würden allmählich aber sicher verschwinden, wenn sie nicht unter Naturschutz gestellt würden.

Trotz zahlreicher Schutzverordnungen sind nämlich die verbliebenen reichhaltigen Naturräume keinesfalls vor einer Zerstörung sicher. Unter den zahlreichen Bedrohungen, denen diese einmaligen Lebensstätten heute ausgesetzt sind, stehen die Anpflanzung mit Fichtenkulturen, das Anlegen von Freizeitweihern sowie die Aufschüttung der Feuchtwiesen an erster Stelle.

Die BNVS-Naturschutzgebiete werden durch die Verwaltungskommission (Rubrik Kontakt) betreut.

Im Folgenden nun eine Kurzbeschreibung der BNVS-Naturschutzgebiete in Ostbelgien:
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   Letzte Änderung am 09.07.2008 
 Anregungen, Hinweise, etc. bitte an: webmaster@bnvs-ostbelgien.org